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Gedanken zum 11 September - Pedro de Las Terrenas |
Gedanken zum 11 September Zu allen Zeiten haben die Mächtigen ihre Macht dadurch demonstriert, indem sie hohe Gebäude errichtet haben: Der Turmbau zu Babel etwa oder die Pyramiden der ägyptischen Könige. Es folgten die Kirchen und Kathedralen unserer Kirchenfürsten, bevor sie erst in neuerer Zeit von den Lagerhäusern der Raiffeisengenossenschaften an Höhe zum Teil noch übertroffen wurden und jetzt sind es eben die Banken. Das WTC hat darüber hinaus aber noch eine weitere und tiefergehende Symbolik - ist es doch genau jener Punkt auf der Welt, wo die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer gemacht werden! Was ich hier schreibe ist beileibe keine Entschuldigung dieses barbarischen Aktes, sondern lediglich der Versuch einer möglichen Erklärung. Die Wahrheit hat eben viele Gesichter und daher betrachten wir heute die Geschehnisse einmal nicht aus dem Blickwinkel der Administration des weißen Hauses! War es denn wirklich ein Angriff auf Amerika? Was wäre denn passiert, wenn das World Trade Center nicht in New York, sondern beispielsweise in Berlin oder London gestanden wäre? Wenn man Amerika hätte treffen wollen, hätten sich da nicht eher das Empire State Building oder die Freiheitsstatue angeboten? Es dürfte im Jahre 1992 gewesen sein, als ich in Punta Bonita den ehemaligen Botschafter der Vereinigten Staaten und seine Gattin kennenlernte. Sie fuhren - ganz und gar unamerikanisch - einen VW Käfer und wohnten direkt neben mir im Apartemento Nummer 104. Die interessantesten Dinge erfährt man nicht, indem man fragt sondern einfach zuhört und die Leute reden läßt. "Kennst Du den wahren Grund für den Golfkrieg, Pedro?" Wir saßen auf meiner Terrasse und gönnten uns ein paar Cuba Libre, nach Meinung des Diplomaten übrigens die einzig gelungene Verbindung zwischen den USA und der Karibik! "Die Bosse der Böing - Werke standen damals vor einer schweren Entscheidung, nämlich vierzigtausend Mitarbeiter entlassen zu müssen! Das hätte einen großen Schatten auf die gesamte Wirtschaft der Vereinigten Staaten geworfen und die Kurse an der Wall Street purzeln lassen. Also mussten wir unsere Cruise Missiles irgendwo abwerfen, um neue bestellen zu können - so einfach ist das! Diesen Saddam Hussein interessiert doch im Grunde niemanden wirklich. Er ist einfach unsympathisch und das genügt!" Unter diesem Aspekt betrachtet, wird deutlich, daß die USA niemals ernsthaft Außenpolitik betrieben haben. Sie haben immer gesagt, was und wie sie etwas möchten und dann das ganze durchgezogen. Für einen Amerikaner ist es absolut unvorstellbar, daß es auf diesem Planeten auch Menschen geben könnte, die gar nicht so leben möchten wie sie, die den Chicken-, Cheese- und sonstigen Burgers einfach nichts abgewinnen können. Die interessantesten Dinge erfährt man nicht, indem man fragt sondern einfach zuhört und die Leute reden läßt. "Kennst Du den wahren Grund für den Golfkrieg, Pedro?" Wir saßen auf meiner Terrasse und gönnten uns ein paar Cuba Libre, nach Meinung des Diplomaten übrigens die einzig gelungene Verbindung zwischen den USA und der Karibik! Man muß nicht Frau sein, um die Taliban zutiefst abzulehnen, dazu genügt es, Mensch zu sein! Doch wenn ich ehrlich bin, stellen sie für mich keine unmittelbare Bedrohung dar. Da habe ich doch viel mehr Angst vor einer Nation, die über ein Waffenpotential verfügt, welches in der Lage ist, alles Leben auf diesem Planeten ich weiß nicht wie vieltausendmal zu vernichten und die noch dazu von einem Präsidenten angeführt wird, dessen Intelligentquotienten nachgewiesenermaßen unter dem des gemeinen Hausschweins angesiedelt ist! Ich treffe eine Frau, die über zehn Jahre in den Vereinigten Staaten gelebt hat. Sie ist hundertprozentig davon überzeugt, daß der CIA schon vorher von dem Attentat gewußt hat. Sie hält es auch für durchaus möglich, daß sie es sogar initiiert hätten. Tatsache ist, daß an diesem elften September mehr als zweitausend jüdische Mitarbeiter des Trade Centers nicht zur Arbeit erschienen sind. Sie müssen es gewusst haben. Der israelische Geheimdienst gilt nicht umsonst als der beste der Welt! Was folgte war buiseness as usual: Wochenlang flogen die Cruise Missiles in ein Land, wo im Grunde genommen gar nichts kaputt zu machen ist. Es gibt dort nur Gebirge und Gegend - hin und wieder eine karge Ansiedlung und das ist es! Es gab übrigens noch jemanden, der böse Vorahnungen hatte: Der russische Präsident Putin rief seinen Kollegen in Washington wenige Tage vor der Katastrophe an und teilte ihm mit, daß etwas gegen Amerika geplant sei. Wir alle wissen, was weiter geschah und danach hatte CNN seinen New War. Diesmal war das Feindbild Osama Bin Laden. Den wollten sie haben - dead or alive! Es war einmal... Das Jahr 1956. Ich hab schon geraucht damals. Pat Boone schmalzte sein: Alles war machbar, alles schien möglich: breite Straßen, Wolkenkratzer, Dann kam die Ölkrise und etwa zur gleichen Zeit setzte das Umdenken ein. Wir Viele Europäer nahmen diese Verantwortung ernst und spuckten in die Hände. Ich war vor drei Wochen in Deutschland, in meiner alten Heimat am Und zum Schluß noch eine Begebenheit für Diego: Pedro.
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