Karibische Warenkunde |
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gehen sie auch zu - Früchte - Zitrusfrüchte |
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Gemüse |
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Avocado - Aguacate Avocados gehören zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) und sind immergrüne Bäume mit einer Höhe bis zu 20 m, die in den feuchtwarmen tropischen Regenwäldern Zentralamerikas beheimatet sind und ihre Blätter nur kurz in Trockenperioden oder während der Blütezeit verlieren können. Die aus dem Gebiet des südlichen Mexiko stammende Avocado wurde vor der Entdeckung Amerikas von den Indianern Mittel- und Südamerikas bereits tausende Jahre zwischen Peru und Mexiko kultiviert. Die Azteken nannten die Frucht aoacatl und sie wird in Gebieten Mexikos, in denen sich die alten Bezeichnungen erhalten haben, noch heute ahuacatl genannt. Bäume heißen dort übrigens quahuitl und Avocadobäume daher ahuacaquahuitl. Spanische und portugiesische Seefahrer brachten die neu entdeckte Frucht zuerst auf die Westindischen Inseln, dann weiter nach Mauritius und Indien (wo sie sich aber wegen der lokalen Vorliebe für süße Früchte nicht durchsetzte) bis auf die Philippinen, Malaysia und Singapur. In die heute für uns bedeutenden Anbauländer Israel und Südafrika kamen Avocados allerdings erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seit wenigen Jahren gibt es auch in Neuseeland ein großangelegtes Förderungsprogramm für den Anbau von Avocados mit dem Ziel, einer der Hauptlieferanten dieser Frucht zu werden.
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Batate Die Heimat der Batate ist Mittel- und Südamerika. Der Anbau erfolgt in fast allen wärmeren Ländern der Tropen, Subtropen und gemäßigten Zonen der Erde. Der größte Bataten-Produzent der Welt ist China. Bataten werden während des ganzen Jahres angebaut und geerntet. Das größte Angebot auf den bundesdeutschen Märkten fällt in die warme Jahreszeit. Bedeutende Lieferanten sind Brasilien und Israel. Rotfleischige Bataten gelten im Hinblick auf Kocheigenschaften und Aroma als die besten. Üblich ist die folgende Zubereitung: Bataten waschen, schälen, mit der Gabel mehrfach anstechen, mit Öl einreiben und in Folie backen oder mit Schale im Ofen garen. So zubereitet, sind Bataten eine vorzügliche Beilage zu Fisch und Fleisch, besonders Wild.
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Brotfrucht Brotfruchtbäume gehören zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae), können bis zu 26 m hoch werden und eine Unzahl von kleinen, gelblichen bis bräunlichen Blüten tragen. Die Früchte haben eine raue, warzige, anfangs grünliche und mit zunehmender Reife gelbliche bis bräunliche Schale und - ausgenommen die wildwachsenden Formen - wenige bis keine Samen. Brotfrüchte stammen ursprünglich aus dem polynesischen Raum und wurden von den damaligen Ureinwohnern bis nach Hawaii verbreitet. Anfang des 17. Jahrhunderts wurden Brotfrüchte erstmals von europäischen Seefahrern auf Tahiti beschrieben. Während einer Hungersnot in Jamaika um 1780 ersuchten Plantageninhaber den englischen König George III um die Erlaubnis, samenlose Brotfruchtbäume importieren zu dürfen um die Sklaven auf ihren Plantagen ernähren zu können. Von Jamaika aus verbreitete sich die Brotfrucht auf die anderen westindischen Inseln sowie nach Mittelamerika. http://www.bounty-project.de/html/brotfrucht.htm
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Kochbanane - Platano Kochbananen sind aus Kreuzungen zwischen Obstbananen und samenhältigen Bananen entstanden. Sie haben sehr lange (bis 40 cm) und dicke Früchte, sind kantiger als Obstbananen, haben eine grüne Schale und ein festes, nicht süßes sondern sehr stärkehaltiges Fruchtfleisch.
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Chayote Chayoten sind die Früchte eines ausdauernden, rauhaarigen, mit langen Ranken kletternden Kürbisgewächses. Inhaltsstoffe Chayoten sind äußerst kalorienarm. Neben den Mineralstoffen Kalium, Calcium und Eisen enthalten sie Kohlenhydrate, Eiweiß, Provitamin A und Vitamin C. Die reife Frucht ist in Form und Größe einer schlanken Birne ähnlich. Die dünne Schale ist grün bis gelblich gefärbt, wellig und weich bestachelt. Das Fruchtfleisch ist weiß oder grünlich und von neutralem, gurkenähnlichem Geschmack. Die Chayote besitzt einen einzigen Kern, der zwar genießbar ist, meist jedoch nicht mitgegessen wird. Chayoten stammen aus den Bergen Mexikos, Mittelamerikas und Brasiliens. Schon bei den Azteken waren sie als alltägliches Gemüse beliebt. Heute werden sie hauptsächlich in Westindien, Mittelamerika, Westafrika und im Mittelmeerraum angebaut. Importe dieser Früchte erreichen uns vorwiegend aus Brasilien (März bis Juni) sowie aus Costa Rica und Kenia (April bis Dezember). Da Chayoten einen klebrigen Saft absondern, ist es ratsam, sie unter fließendem Wasser zu schälen. http://de.wikipedia.org/wiki/Chayote
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Chili Chillies, Verwandte des Paprikas, sind die Beerenfrüchte eines bis 2 m hoch werdenden Nachtschattengewächses. Chilli-Früchte sind klein, nur 1-5 cm lang, schotenförmig, unreif grün, reif gelb, orangerot bis bräunlich. Der Capsaicin-Gehalt von Chillischoten ist bis zu 20 mal so hoch wie der von Gemüsepaprikaschoten. Weitere wesentliche Inhaltsstoffe der Chilli-Frucht sind Kohlenhydrate, Eiweiß, die Mineralstoffe Calcium und Eisen, Provitamin A und Vitamin C. Die Wirkung von Chillies ist sehr anregend, verdauungsfördernd und desinfizierend. Cayennepfeffer (getrocknete und gemahlene Chillie) soll bei Erkältungskrankheiten, Fieber und Verdauungsstörungen lindernd wirken.Im Unterschied zu den Schoten des Gewürzpaprikas sind Chillies nicht nur wesentlich kleiner, sondern auch viel schärfer. Der besonders hohe Gehalt an Capsaicin macht die Chillieschote so teuflisch scharf im Geschmack.
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Ingwer Ingwer sind knollenartig verzweigte Wurzelstöcke, die bis zu 20 cm lang werden können und einen Durchmesser von ca. 3 cm haben. Außen sind sie beige oder hellbraun, innen hellgelb mit leicht faserigem Fruchtfleisch. Im Geschmack ist Ingwer würzig und brennend scharf. Ingwer wirkt als stoffwechselanregendes und kreislaufförderndes Mittel bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen und Koliken. http://de.wikipedia.org/wiki/Ingwer
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Kokosnuss - Coco Die Kokosnuss ist die Baumfrucht der Kokospalme (Arecaceae), die über die gesamten Tropen verbreitet ist. Die Kokospalme trägt zwischen 70 und 120 Nüsse pro Jahr und wird bis zum 30 Meter hoch. Die Nuss ist essbar und wird in der verschiedensten Arten zubereitet. Aus den grünen Nüssen wird das überaus gesunde Wasser als Erfrischung sehr geschätzt; es ist nicht mit Kokosmilch zu verwechseln. Das Wasser „Aqua de Coco" befindet sich im Inneren der Nuss; je reifer, desto weniger Flüssigkeit enthält sie und desto süßer ist das Wasser. Die zähen, harten Faser, die die Kokosnuss umhüllen, werden für Matten und Teppiche, aber auch als Isoliermaterial verwendet. Die leeren Kokosnussschalen liefern noch hochwertigen Brennstoff, besonders als Holzkohle veredelt sind sehr begehrt. Frische Kokosnuss kann geschält oder ungeschält, geraspelt oder in Stücken eingefroren werden, sie hält sich im Gefriergerät wegen ihres hohen Fettgehaltes allerdings nicht länger als einen Monat frisch. Ein Patenrezept zum Öffnen der Nuss Normale Version: Die Nuss wird meist im Mantel geliefert oder gekauft. Dieser umhüllt die Nuss 2 – 4 cm, erst darunter liegt die Nuss in ihrer harten Schale. Mit einer scharfen Machete hackt man am Stielansatz mehrere Scheiben oder 5 cm von der Schale glatt weg. Hat man eine frische grüne Coco kann man nun mit der Machete ein kleines Dreieck an der geöffneten Seite ausstechen und kann das Fruchtwasser der Coco wie aus einem Becher trinken. Reife Cocos haben eine braune und harte Schale und es braucht mehr Kraft, diese mit der Machete rundum zu lösen. Vorsicht, diese Arbeit ist gefährlich. Die Nuss freigelegte kann man nun mit der Machete aufschlagen und das reife, harte Fruchtfleisch mit der Machete lösen. Europäische Version: Mit Hilfe von Hammer und Nagel zwei oder drei Löcher in die Kokosnuss schlagen, am einfachsten, geht das an den Grübchen (Keimporen oder Augen) unter dem Bart. Damit des Fruchtwasser sauber abläuft, gibt man die Nuss in ein Sieb und lässt sie austropfen. Fließt das Wasser nicht gleich aus, kurz mit einem Korkenzieher nachbohren.
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Kürbis (Riesenkürbis) Der Riesenkürbis ist eine kräftig rankende Pflanze. Ihre Früchte – botanisch Der Riesenkürbis kommt ursprünglich aus Südamerika. Der Anbau erfolgt in fast allen Ländern der Welt. In Europa sind Frankreich und Griechenland beim Anbau führend. Der erwerbsmäßige Kürbisanbau spielt in Deutschland keine große Rolle. Die Inlandsernte geht von September bis November, in den Folgemonaten unterstützt durch bescheidene Importe aus südlichen Ländern.Kürbisse können, kühl und trocken gelagert, einige Monate aufbewahrt werden.
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Koriander Koriander, ein uraltes Gewürz- und Heilkraut, wird 30-60 cm hoch, seine Stängel tragen im unteren Teil gestielte Blätter, im oberen mehr fadenförmige. Von Juni bis August erscheinen die weißen bis rötlichen Blüten. Aus diesen entwickeln sich pfefferkorngroße, gelbliche bis bräunliche Früchte. Die ganze Pflanze besitzt einen unangenehmen Geruch; erst nach längerer Lagerung bekommen die reifen Früchte den eigenartig aromatischen Duft und den entfernt an getrocknete Orangenschalen erinnernden Geschmack. Duft und Geschmack des Korianders rühren von seinem Gehalt an dem ätherischen Korianderöl her. Mit diesem alten Heilkraut behandelten schon die Ägypter Magen- und Darmleiden. Das Öl der Früchte wirkt verdauungsfördernd und krampflösend. Als Bestandteil zahlreicher Abführungstees hat sich Koriander bewährt. Die Heimat des Korianders liegt in Nordafrika, Vorder- und Westasien. Seit Jahrtausenden schon ist er in Ägypten, Indien und China als Gewürz- und Heilkraut bekannt. In Europa wächst er wild im Weinbauklima der südlichen Länder. Gewerbemäßig angebaut wird er vor allem in Nordafrika. In der Bundesrepublik ist der Anbau nur bescheiden; unsere Versorgung erfolgt vorwiegend durch Importe. In vielen tropischen und subtropischen Ländern ist Koriander ein sehr verbreitetes Gewürz. Bei uns würzt man mit ihm hauptsächlich Backwaren, Brot, Kuchen, Lebkuchen, Spekulatius usw. Aber auch zahlreiche Fleisch- und Wurstwaren, Salate, Suppen, Eintopfgerichte usw. erhalten durch Koriander ihren charakteristischen Geschmack. Koriander kann man mitkochen; der Geschmack bleibt erhalten.
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| Zitronengras | |
Maniok - Cassava Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale. Im Innern sind sie weiß oder gelb und fest. Der Geschmack des Manioks ist recht neutral und mehlig. Inhaltsstoffe Maniok ist äußerst reich an Stärke. Des Weiteren enthält die Knolle viel Eiweiß und wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Eisen sowie Vitamin C.
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Okra Die Okra ist eines der ältesten Gemüse. Ihre Spuren lassen sich bis in das 2. Jahrtausend v. Chr. verfolgen. Die Okra gehört zu den Fruchtgemüsen. Die bis 2,50 m hoch werdende Okra-Pflanze hat gezahnte Blätter und gelbe Blüten. Ihre Früchte ähneln der Peperoni. Je nach Sorte sind sie 4-15 cm lang. Die Schale der Schote ist gelb bis dunkelgrün. Im Innern befinden sich kleine, runde, weiche Samenkörner. Der Geschmack der Okra ist mild, leicht herb, säuerlich-pikant und erinnert an Bohnen. Okras sind äußerst kalorienarm. Ihre Inhaltsstoffe sind: Kohlenhydrate, Eiweiß, wenig Fett, Calcium, Eisen, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C. Die Heimat der Okra ist in Äthiopien, im Hochland Ostafrikas zu suchen. Heute ist die Okra über Afrika hinaus ein beliebtes Gemüse, das nach Deutschland in erster Linie durch die türkischen und griechischen Gastarbeiter gelangte. Importe erreichen uns das ganze Jahr über aus Afrika, Brasilien und den mittelamerikanischen Ländern. Okras nicht zu kalt aufbewahren. Zum Tiefgefrieren sind sie gut geeignet http://de.wikipedia.org/wiki/Okra
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Yam Als Yam bezeichnet man in den Tropen und Subtropen eine Reihe knollenbildender Dioscorea-Arten. Fast alle diese Yam-Arten sind Kletterpflanzen, die Rhizome, Spross- oder Wurzelknollen ausbilden. Die essbaren Knollen sind je nach Art länglich wie ein Rettich oder kräftig wie eine Keule. Ihre mittelbraune bis rötlich-braune Schale ist besetzt mit borstigen Härchen. Der Inhaltsstoffgehalt entspricht in etwa dem der Kartoffel, mit etwas höherem Energiegehalt. Je nach Art schmeckt der Yam neutral bis angenehm süßlich. Von den zahllosen Yam-Arten hat der als Brotwurzel bezeichnete Kartoffelyam die größte Bedeutung für die westeuropäischen Märkte. Die ursprüngliche Heimat aller Yam-Arten ist Afrika, das tropische Asien, China, Indochina, die Philippinen und Malaysien. Seit Urzeiten schon dient der Yam der Menschheit als Nahrungsmittel. Von den vielen hundert Arten haben sich einige als besonders wohlschmeckend herausgestellt, und etwa 13 werden weltweit als wichtiges Nahrungsmittel produziert. Unsere ganzjährigen Importe stammen aus Brasilien, mit einer Hauptsaison von April bis Oktober. Es handelt sich dabei um weißen und gelben Yam. Ansonsten wird Yam vor allem in Afrika angebaut, größter Produzent ist dort Nigeria
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Zuckerrohr Die Zuckerrohrpflanze ist ausdauernd, wächst schilfartig mehrere Meter hoch und wird etwa 20 Jahre alt. Die Blätter sind bis 2 m lang und rauhkantig. Die Blüten stehen in großen, glänzend behaarten Rispen. Für die Nutzung von Interesse sind die Halme bzw. Stängel. Diese schießen aus dem weit im Boden kriechenden Wurzelstock auf: verschieden gefärbt, 4 m hoch und bis zu 7cm dick. Zu zwei Dritteln ihrer Länge sind die Stängel mit einem lockeren, weißen Mark angefüllt. Dies ist der essbare Teil. Zuckerrohr, eine in der Alten Welt seit Jahrtausenden bekannte und genutzte Pflanze, stammt ursprünglich aus Südostasien, d.h. Neuguinea und Polynesien. Heute wird Zuckerrohr in der ganzen Welt angebaut. Importe von frischem Zuckerrohr erreichen uns das ganze Jahr über, im Wesentlichen aus Brasilien und Kenia. Die Weltproduktion an Zucker aus Zuckerrohr beträgt ca. 62 Mio t; das sind ca. 55 % der Weltzuckerproduktion! Zuckerrohrstücke nicht in den Mixer geben; die harten Fasern blockieren die Messer! Für einen Entsafter ist Zuckerrohr zu hart. Zum Verzehr legt man mit einem scharfen Messer das Fruchtmark frei, zerkaut dieses und saugt den Zucker aus. http://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerrohr
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