eine fast alltägliche Geschichte

 

Teil 4 - von der Hilfsbereitschaft / Patronale

Nichts ging mehr! Erwin zog verbissen an dem Seil, immer wieder, aber das Biest gab kein Lebenszeichen von sich. Soeben war er noch am Guardapanal vorbeigefahren einer All Inklusive Bettenburg an der Playa Coson, hatte dann die beschauliche und völlig abgeschirmte Casa del Tigre hinter sich gelassnen und nun das. Sein Quad hatte ihn mitten im Nichts einfach im Stich gelassen. Erwin, kein großer Kenner von moderner Fahrzeugtechnik , dachte nach. Könnte es sein.... Man hatte im zwar versichert, das die Mietfahrzeuge immer aufgetankt wären, aber nachgeschaut und kontrolliert hatte er natürlich nicht. Nun öffnete er den Tankverschluss und schaute durch das Loch in den Spritbehälter. Der erste Blick verriet ihm schon mal gar nichts. Er rüttelte an dem Vierradmobil - immer noch nichts. Er hörte auch kein Benzin im Tank hin und herschwappen... Dieser verfluchte Franzmann! Erwin hatte tatsächlich keinen Tropfen Benzin mehr im Tank, so einfach war das und so ärgerlich zugleich. Da stand er nun wie ein Idiot irgendwo nahe am Strand und kratzte sich am Kopf, als er von weitem ein Motorengeräusch hörte, welches langsam lauter wurde. Dann tauchte zwischen den Palmen ein beleibter Dominikaner auf einem Moped auf. Der Mann verlangsamte seine Fahrt und grinste ?!?! Problemos? Erwin deutete frustriert auf den Tank . Der einheimische Zweiradfahrer erkannte die Situation sofort!No ay gasolina?! Zwei Minuten später, nach einer kurzen Diskussion mit Händen und Füssen verschwand er mit 200 Peso wieder zwischen den Palmen, von wo er gekommen war. Anscheinend gab es nicht weit entfernt eine einheimische Siedlung, wo er Benzin auftreiben wollte. Erwin wischte sich den Schweiß von der Stirn. Ob der wohl wirklich mit Benzin wiederkommt, fragte er sich. Da bleibt einem nur Gottvertrauen und sein Glaube an die berühmte Dominikanische Hilfsbereitschaft.

Wieder hörte er Motorengeräusche, die näher kamen; diesmal aus der anderen Richtung. Ein blaues Quad mit zwei Passagieren raste direkt auf ihn zu. Touristen, wie es schien. Erwin hatte sein Gefährt extra an den Rand der Piste gestoßen und das war auch gut so, denn schon donnerte das Quad mit vollem Tempo knapp an ihm vorbei, im kurzen Abstand gefolgt von drei weiteren Maschinen. Der Sozius auf dem letzten Quad grinste ihn im Vorbeiflug an und verdrehte dabei die Augen. Das ist ja wohl das allerletzte ,dachte sich unser Pechvogel. Typisch Touris, von Hilfsbereitschaft keine Spur, nein, die waren sogar noch schadenfroh. Erwin machte spontan eine eindeutige Geste mit dem mittleren Finger und der Sozio auf der letzten Maschine, welcher sich ganz zu ihm umgewendet hatte, erwiderte die Geste prompt, bevor das Gefährt hinter den Palmen verschwand. Was für ein Arschloch, dachte sich Erwin und lehnte sich stinksauer an sein saftloses Fahrzeug. Er fummelte in der Hosentasche rum und fand eine Schachtel Marlboro, zog eine Zigarette raus und zündete sie sich an. Gedankenverloren blies er den Rauch in die Luft.

Ob Janeli wohl heute abend bei ihm auftauchen würde? Er war zwei Stunden zuvor schnell mit einem Motoconcho nach Hoyo de Cacao zu seiner Schwiegermutter in Spe gefahren und hatte Adresse, Zimmernummer und die Telefonnummer von seinem Hotel an der Playa Bonita hinterlassen. Mercedes zauberte ihm erst mal einen Kaffee aus eigenem Anbau hinter dem Haus, der ihm vorzüglich schmeckte. Sie wollte ihn gar nicht mehr gehen lassen und war schon im Begriff, sich für ein Mittagessen hinter den Herd zu klemmen. Er machte ihr aber klar, nur auf der Durchfahrt zu sein. Sie bedauerte, noch nichts von ihrer Tochter gehört zu haben. Sie wusste aber, das am Abend ein Guagua aus San Francisco de Macoris im Dorf halten würde. Wenn Janeli rechzeitig den Anschluss in Santo Domingo bekommen hatte, würde diese Verbindung sicher klappen und Janeli wäre wieder Zuhause. Erwin hatte es eilig, denn er wollte sich noch ein Vierrad Mobil besorgen und verließ Mercedes mit dem Versprechen, das nächste mal zum Essen zu bleiben. ...

Es waren noch keine 15 Minuten vergangen, da tauchte der hilfsbereite Dominikaner auch schon wieder auf. Er hatte drei Chloro Gallonen mit einem Fahrrad - Schlauch auf dem Gepäckträger festgebunden und winkte ihm schon von weitem zu. Chlor Gallonen und alle anderen Putzmittelbehälter sind beliebte Gefäße zur Aufbewahrung aller möglichen Flüssigkeiten und landen im Gegensatz zu anderem Plastikabfall höchst selten auf dem Müll. Aus ihnen machen Dominikaner auch gerne Lampenschirme und Trichter. Ein Dominikaner vom Campo würde nie etwas wegwerfen, was er noch irgendwie verwenden konnte und man ist sehr erfinderisch in Sachen Alltagsgerätschaften.

Erwin wusste, das irgendwann ein paar hundert Meter weiter ein typischer Kiosco kommen würde und frage seinen Retter, ob er was gegen ein Servicio einzuwenden hätte. Er wusste, das diese Art von Bezahlung nur selten ausgeschlagen wurde und wollte sich nicht einfach mit schnödem Mammon erkenntlich zeigen. Und er hatte richtig getippt, denn Alonzo, wie sein Benzinengel laut Nachfrage hieß, meinte nur "!tropical!" und zeigte mit dem Daumen nach oben. Man warf den Quad an, wozu es einige kräftige Züge am Startkabel brauchte, um wieder Saft zu fassen und 3 Minuten später hielten die beiden an der "schönsten Bar der Welt".

Ein paar Einheimische saßen am Dominotisch und knallten lautstark die Spielsteine auf die Platte. Aus dem riesigen Lautsprecher bollerte Merengue und eine junge Perle, welche anscheinend für den Service verantwortlich war, lag in der Hängematte und machte einen gelangweilten Eindruck. Alonzo übernahm den Part der Bestellung und die Chica schälte sich mit einem lasziven Dehnen der Arme in aus der Ruheposition. Als sie gleich darauf mit einer Plastikschüssel voller dubioser Eisbrocken, einer Flasche Cola und einer Flasche Brugal am wackeligen Tisch erschien, meinte Erwin, das er doch lieber den Rum im typisch gelben Netz hätte, worauf die Flasche umgehend ausgetauscht wurde. Brugal ist der größte Rumproduzent der Dominikanischen Republik und mit drei populären, dunklen Rums auf dem Markt. Der Dorado ist dabei die von den Dominikanern am meisten bestellte Rum - schlicht, weil er am günstigsten ist. Die beiden anderen Marken Viejo & Extra Viejo sind ältere und somit gereiftere Marken und man erkennt sie an einem gelben Netz, welches über die Flasche gezogen wurde. Über dieses Netz gibt es im Volksmund einiges an Anekdoten und wenn man am richtigen Ende des Knoten zieht, welcher sich am Flaschenboden befindet, lässt sich dieses Netz elegant entfernen, ohne es kaputt zu machen. Auch Erwin hatte gelernt, wo er ziehen musste, worauf der Dominikaner anerkennend nickte - das war kein Ersttäter! Das hatte er gleich erkannt.

Man kam irgendwie auf ein interessantes Gespräch und im Nu war die kleine Flasche leer. Erwin hatte echten Spaß an der Gesellschaft seines Retters gefunden und schon bald stand die zweite Flasche Rum auf dem Tisch. Seine Marlboro fanden ebenso reißenden Absatz und leider gab es im Lokal keinen Nachschub. Alonzo griff darauf in die Hosentasche und zauberte einen kleinen Plastikbeutel hervor, der allem Anschein nach Tabak enthielt. In der anderen Tasche hatte er einen anderen Beutel, der feine Pflanzenblätter enthielt und daraus bastelte Alonzo etwas, was man in good old Germany wohl als Joint bezeichnet hätte. Auf Erwins fragenden Blick lächelte ihn sein Gegenüber an und meinte, das es sich um einen einfachen Cigarillo handeln würde. Keiner der Anderen nahm Anstoß an dem selbstgedrehten Rauchmittel und es war tatsächlich so ein Zwischending von Zigarette und Cigarillo. Der Rauch war aromatisch und stark. Sein Primo wohne im Cibao, erklärten Alonzo und würde im immer Tabak und Blätter mitbringen. Das sei besser als die normalen Zigaretten aus dem Laden, was Erwin nur bestätigen konnte.

Ein klappriger kleiner Jeep hielt hinter dem Lokal und ein Haufen Kinder sprang aus dem Wagen. Dann stieg ein älterer Typ mit einem Stirnband aus. Er ging etwas gebückt und hatte einen grauen Bart. Erwin hatte das Gesicht schon mal irgendwo gesehen und dachte nach. Aber klar, das musste der Pedro de las Terrenas sein, der diese karibischen Impressionen geschrieben hatte. Dieses Buch hatte er bei seinem letzten Aufenthalt gelesen und sich dabei köstlich über die wahnwitzigen Erlebnisse des Aussteigers amüsiert. Der Alte kam näher und Erwin fasste sich ein Herz und sprach ihn einfach direkt an. "Hallo, sind sie nicht der Schriftsteller Pedro mit den karibischen Impressionen!" Dieser schaute verschmitzt und meinte, der kleine Bruder zu sein. Aber klar war er es und schon bald war man in eine nette Plauderei verwickelt. Sein Helfer verabschiedete sich kurz darauf, wohl weil er nicht mehr ganz im Mittelpunkt stand und Erwin wollte ihm nochmals 100 Pesos für seine Bemühung geben. Alonzo lehnte aber dankend ab und verabschiedete sich mit einem flotten hasta luego. Es war bereits nach drei Uhr Nachmittags und die Leute, welche den Ort als schönste Bar der Welt bezeichneten, hatten wohl recht. Hier ließ es sich wirklich völlig entspannt sitzen und den Tag genießen. Man bestellte noch ein Fläschchen Rum und die Zeit verlief wie im Flug. Der alte Pedro war wirklich eine Art Original und erzählte genauso witzig und unterhaltend, wie er auch schrieb. Um 17 Uhr brach man dann guter Dinge auf und Erwin versicherte dem alten Geschichtenerzähler, das er ihn mal im Ort gemeinsam mit Janeli besuchen wolle.

Rückblick

Feste und Tanzveranstaltungen sind für alle Dominikaner das Salz in der Suppe. Wenn irgendwo eine Band spielt oder wenn gar eine Patronale ansteht, ist meist das ganze Dorf auf den Beinen. Patronatsfeiern sind eine Art karibische Kirmes mit vielen Trink - Ständen, jeder Art von Fressbuden, Zuckerwatte und Süssigkeiten - Verkäufern, Schiessbuden und Kirmes - Attraktionen wie Autoskooter, Karussells, Schiffschaukeln, Riesenräder und natürlich am Abend mit einer ordentlichen und meist bekannten Lifemusik. So ein Folksfest dauert meist über eine Woche und ist dem jeweiligen Schutzheiligen des Ortes gewidmet. Da praktisch jedes Dorf einen Schutzheiligen hat, findet dieses Fest überall einmal im Jahr statt und da die Namenstage übers ganze Jahr verteilt sind, kann es sein, das auf einer Halbinsel wie Samana über das ganze Jahr verteilt irgendwo eine Patronale stattfindet. Da Patronalfeiern den festlich - feuchtfröhlichen Höhepunkt des Ortes im Jahr darstellen, existiert ein reger Festtourismus - sprich die Leute aus Sanchez kommen nach Las Terrenas oder umgekehrt und man trifft sie auch wieder in El Limon; trotzdem ist die eigene Patronale natürlich auch die Bedeutungsvollste für jeden Dominikaner. Bezeichnenderweise fließt der Rum dann in Strömen und jeder, der eine Standlizenz bekommt, kann mit satten Gewinnen rechnen. Oftmals sind die Standbetreiber die Gleichen, welche auch sonst ein Lokal führen und so bleibt eigentlich alles beim Alten. Sogar die Einrichtung ist die selbe, denn jeder muss selber schauen, wie er seinen Stand einrichtet und verlegt der schlaue Wirt einfach sein Lokal auf den Festplatz . Er kennt so einen Grossteil seiner Gäste und jeder weiß, wo er hingehört. Trotzdem ist an einer Patronale alles im Fluss und man sieht die Leute in kleineren Grüppchen oder in Horden über den Festplatz ziehen - oftmals sind das Auswärtige, Residenten oder Gruppen von Mädchen, die ansonsten Nachts eher selten auf der Strasse unterwegs sind. Es herrscht eine ständige Anmache, ein Flirten auf Distanz oder direkt - fast jeder Mann hat seine Rumflasche dabei, die dann hier und da die Runde macht und wenn leer, am jeweiligen Stand durch eine neue ersetzt wird. So macht jeder Wirt sein Geschäft, der eine etwas mehr, der andere weniger aber alle sind zufrieden. Sogar die Gringos haben ihre eigenen Stände.

Logischerweise sind solche Festivitäten ein Magnet für junge Leute aus der ganzen Umgebung und so mancher lernt an einer Patronale die zukünftige Frau fürs Leben oder seine Freundin kennen. Man feiert, wie es einem in den Sinn kommt, manchmal bis in die frühen Morgenstunden.

Janeli und ihre Freundinnen waren mittlerweile flotte Teenager und freuten sich schon tagelang auf das anstehende Fest. Einige der Mädchen hatte bereits eine Weile einen bestimmten Jungen ins Auge gefasst und auf der Patronale würde man sich sicher näher kommen. So herrschte Hochstimmung und als es dann endlich soweit war, gab es kein Halten mehr. Mercedes hielt zwar die üblichen Vorträge, welche aber genauso an der flüggen Tochter vorbeigingen, wie die Noticias auf Kanal 37. Es war der Tag der großen Lockenwickler, des Nagellacks und des Friseursalons.

Janeli war seit der Geschichte in Puerto Plata sehr vorsichtig geworden und ging nur noch selten am Abend aus. Nebst ihrer Arbeit im Laden half sie ihrer Mutter im Garten und im Haus. Hector, Janelis Bruder, und seine Freundin Paola, mit der er seit über einem Jahr zusammen war, freuten sich wie Janeli auf die kommenden Festtage. Seine Mutter bläute ihrem Sohn immer wieder ein, ein Auge auf seine Schwester zu haben, was er ihr auch hoch und heilig versprach. Er war mittlerweile ein fleißiger, junger Mann geworden und galt als einer der besten Mechanicos im Dorf. Er verdiente gutes Geld, wovon er einen großen Teil auf die Seite legte. Er träumte zwar immer noch ab und an von einem Ingenieursstudium, hegte aber auch den immer stärkeren Wunsch, seiner Freundin einen Antrag zu machen. Was ihn am meisten vom Studium abhielt, war die unvermeintliche, wöchentliche Trennung von Paola und seinen Freunden. Hier kannte er jeden im Gegensatz zu der großen Stadt, wo er mindestens fünf Tage pro Woche alleine wäre und auch kein Geld mehr verdienen könnte. So arbeitete er viel und verdrängte die einstigen Pläne immer mehr. Paolas Eltern waren mit der Beziehung ihrer Tochter zu Hector einverstanden, nachdem sie gemerkt hatten, das er ein fleissiger und beliebter Bursche war. Hector war nicht aus der örtlichen Oberschicht, aber durch seinen guten Ruf keine schlechte Partie. Mutter Mercedes hatte sich zwar immer gewünscht, das ihr Sohn einmal studieren würde, erkannte aber auch, das ihr Hector auch so sehr zufrieden war und Erfolg hatte. Auch sie fand, Paola sei die Richtige für ihn und ahnte, das sich ihr Sohn bald verloben würde.

Als es dann soweit war und die Patronale eröffnet hatte, drängten sich die Mädchen wie hunderte von Meschen über den Festplatz, vorbei an Buden und Attraktionen und wurden dabei von allen möglichen Jungs angemacht und eingeladen, sich zu ihnen zu setzen und tanzten bis um 2 Uhr morgens - der erste Abend war ein einziger Festtaumel und verging wie im Flug ohne besonderen Vorkommnisse. Am nächsten Abend blieb sie zuhause.

Einer der Höhepunkte der jährlichen Patronale war eine Misswahl. Alle Mädchen im Dorf träumten davon, einmal im Leben Miss Patronale zu sein. Es war die Nacht der Misswahl. Janeli und ihre Freundinnen schlenderten über den Festplatz. Man musste nominiert werden und sie wussten, das heute Nacht die Missjäger unterwegs waren. Alle Mädchen waren darum besonders aufgekratzt, denn man wusste nie, ob und wer in die Auswahl kommen würde. Es gehörte eine gehörige Portion Glück dazu und man musste natürlich besonders gut aussehen. An diesem Abend waren die Mädchen wie alle anderen, die sich eine Chance erhofften, besonders herausgeputzt und drängten sich um die Tanzfläche. Die Missjäger waren bis zu einem gewissen Zeitpunkt anonym auf der Suche und so konnte jeder der Tänzer einer sein. Janeli tanzte an diesem Abend oft. Ein ihr unbekannter, junger Mann forderte sie bereits zum zweiten mal auf. Es war kein Einheimischer. "Ich bin Pablo!" verriet er ihr. Er saß mit einigen anderen Jungs an einem großen Tisch an dem auch auffallend viele gutaussehende Mädchen saßen, die sie ebenfalls noch nie zuvor gesehen hatte. Janeli vermutete, das die Clique aus der Capitale oder aus Santiago war, denn alle schienen etwas hochnäsig, waren supermodisch und teuer gestylt und es waren auffallend viele Rubias unter ihnen (blonde, hellhäutige Frauen). Pablo bat Janeli und ihre Freundinnen, sich doch zu ihnen an den Tisch zu setzen. Die Freundinnen wussten erst nicht so recht, ob sie das wollten, aber er ließ nicht locker und lud alle auf ein paar Drinks ein. Anscheinend waren sie mit der Band befreundet, denn in den Pausen setzten sich die Musiker zu ihnen an den Tisch.

Es stellte sich heraus, das Pablo der Sohn eines Hoteliers vor Ort war, wie seine Freunde in Santo Domingo lebte und studierte und mit ihnen und der Band via gecharterten Fliegern extra für ein Weekend angereist waren. Sie wohnten im Hotel seines Vaters, etwas außerhalb von Las Terrenas Richtung El Limon.

Pablo war ein guter Tänzer und Janeli wurde noch mehrere Male von im aufgefordert. Er war witzig und schlagfertig und an diesem Abend hatte Janeli keine Augen mehr für andere Jungs oder Miss - Scouts. Er kümmerte sich ausschließlich um sie und ihre Freundinnen tuschelten vergnügt und warfen ihr aufmunternde Blicke zu. Irgendwann später wurden ein paar Mädchen auf die Bühne gebeten und nach einigen Aufgaben, welche die Miss - Anwärterrinnen zu bewältigen hatten und einem Interview viel die Wahl auf ein Mädchen aus dem Cano Seco. Pablo bat Janeli, zu einem Quad - Ausflug am nächsten Tag mitzukommen. Nach anfänglichem Zögern willigte sie schließlich ein. So verging die Nacht und als man sich morgens um drei trennte, war eines klar - Janeli hatte sich offensichtlich in den Millionärssohn verliebt.

Las Terrenas, 29 Januar 2004

 

Die neue Story von Bernd wird in unregelmässigen Abständen fortgesetz und falls sie euch bis jetzt gefallen hat und ihr Erwin & Janelis Abenteuer weiterverfolgen wollt, könnt ihr im Forum nachlesen, wenn es was neues zu lesen gibt.

Im übrigen ist die Geschichte natürlich frei erfunden.