Sanchez |
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| Der erste grössere Ort auf der Halbinsel Samana ist Sanchez. Sanchez ist der Knotenpunkt, denn ob man nun über den Berg zu den Traumstränden von Las Terrenas will oder weiter via Carretera 5 in die Hauptstadt der Halbinsel Santa Barbara de Samana; man muss immer durch Sanchez. Hier leben rund 22.000 Einwohner, was man sich fast nicht vorstellen kann, denn man sieht eigentlich nicht viel, ausser einigen bunten Holzhäusern und wenigen Kolonialvillen aus besseren Zeiten. | |||||||||
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Wenn man den Ort erkundet hat glaubt man nicht, dass Sanchez einmal eine wichtige Handelsmetropole mit grossem Hafen und einer Bahnstation war. Es war der End - und Ausgangspunkt der Bahnlinie nach San Francisco de Macoris, die 1887 eröffnet wurde. Damals gab es mehrere Konsulate, zwei von Deutschen Emigranten geführte Hotels und viele reiche Kaufleute und Händler. 1971 war es mit dem geschäftigen Leben dann vorbei, als auch die "United Fruit Company" endgültig auf die Benutzung der Bahn verzichtete. Heute gibt es nur noch den verfallenen Hafen, der ist nicht besonders Sehenswert. Sanchez träumt vor sich hin und bietet eigentlich kein touristisches Angebot. Doch trotzdem hat der Ort Charme, wenn man sich die Mühe macht, durch die Gässchen zu laufen. Es gibt eine wunderbare kleine Kirche, eine verträumte Mole, wo die Fischer ihre Boote vertäut haben und das pulsierende dominikanische Leben ohne Touristen. Die Menschen sind freundlich und schenken einem ein Lächeln. |
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