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SAMANA
AUSFLÜGE - DAS NASENLOCH DES TEUFELS
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*****
TOUR
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Liegt
am Ende der Strasse, versteckt - und ist ein Kraftort. Naturwunder sind
seltene Orte der Besinnung und darum ist es gut so, das dort (noch) keine
Guaguas haltmachen, aus denen sich kamarabehängte, rotgesichtige und
schwitzende Touristen ergiessen. |
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Das
Nasenloch des Teufels muss man sich erfragen - einen Wegbeschrieb gibt
es an dieser Stelle nicht. Für nicht Spanisch sprechende Zeitgenossen
liegt es somit ausserhalb des Spielfeldes. Ausserdem "funktioniert"
es nicht immer gleich und ist somit kein Garant für aaah's und ooh's.
Wenn aber die See mitspielt, ist es ein sehr beeindruckendes Naturwunder
- eines, das uns das Fürchten lehrt und jedem klarmacht, wie klein
und schwach wir doch gegen die Naturgewalten sind.
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Die
wilde, urzeitliche Landschaft, in der man es findet, tut seinen Teil dazu,
das man staunt und sich den Hals verrenkt. Turmhohe Felsen, steil abfallende
Wände und Bergüberhänge zur Linken und die tosende Steilküste
geben einem das Gefühl, sich in einer anderen Welt zu befinden. Haushohe
Monolithen liegen überall und sind zum Teil von sich darauf festkrallenden
Tropenbäumen überwuchert. Der Weg dorthin ist am Anfang eine asphaltierte,
schmale Strasse, gesäumt von undurchdringlichen, bis zu vier Meter
hohen Kaktushecken und geht dann über in eine wilde Piste mit fusstiefen
Löchern, bei denen man gut darauf achten muss, wo man fährt. |
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Klippe
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Auch
hier in dieser entlegenen Gegend wohnen Menschen und auch hier trifft man
die jubelnden Kinder, die einem zuwinken und sich über eine Orange
oder ein Limonchello noch freuen. Es gibt ein paar abgeschirmte Fincas am
Anfang der Seitenstrasse, die hinter hohen Hecken und Mauern, gesäumt
von flammroten Flamboyanbäumen nur für geladene Gäste und
ihre Bewohner zugänglich sind. |
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tosende Brandung
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Ein
amerikanischer Verleger soll hier sein Domizil haben und wer weiter hinten
in dem silbernen Camper wohnt, weiss ich nicht. Es muss aber ein Individualist
sein, denn wer wohnt sonst so weitab von allem normalen und urbanen Leben.
Paradiesisch kann man diese Gegend durchaus bezeichnen - ursprünglich
passt besser. |
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Nach
einigen Kilometern Weg sieht man riesige Steinquader herumliegen. Bei
genauerem Hinsehen erkennt man, das es Mamorquader sind. Früher wurde
hier aus dem Fels feinster Marmor geschnitten - heute zeugen nur noch
ein paar verrostete Winden und allerlei verrottetes Gerät von dieser
Zeit.
Mit
"der Weg ist das Ziel...." könnte man diese Tour
bezeichnen, genau wie der Weg durch El Valle, nur das es hier so gar nicht
lieblich oder üppig, satt oder grün ist. Man merkt schnell,
das hier nicht viel Regen fällt - überall sieht man riesige
Agaven und Säulenkakteen, zum Teil an solch irrwitzigen Orten, das
man an der Schwerkraft zweifelt. Auf den Felsen wachsen eigenartige Palmen,
wie man sie sonst nirgends sieht. Es ist die afrikanische Palme und wie
sie hierherkommt, wissen die Götter.
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Pedro mit Jeep
Am
Ziel oder dem Ende des Weges angelangt stolpert man über die wildzerklüfteten
Klippen und staunt nicht schlecht, wenn man einen Blick über den
Rand wagt. Die Brandung donnert in die Felsen und ein feiner Gischtnebel
erzeut einen zarten Regenbogen. Zwischen 10 und 30 Metern hoch sind die
Klippen aus schwarzem Lavagestein und wer hier runterfällt, wird
man wohl nicht wiedersehen. Das Wasser ist dunkelblau bis zu einem irrisierenden
Türkis, glasklar und sehr, sehr laut. Das ist keine brave Küstenlinie
- hier tobt die Brandung und beeindruckt uns Menschen so noch viel mehr.
In der Waalsaison kann man hier, wenn man Glück hat, die Riesensäuger
beobachten - die hohen Klippen sind gute Aussichtsplattformen.
Marmorminen

Monolith
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urige
Felsen
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Das
Nasenloch selber ist eine unterirdische Spalte im Fels - gut 80 - 100
Meter von der Steilküste entfernt, welche direkt bis ins Meer geht.
Durch die Gezeiten wird so Wasser und Luft in die Höhle gedrückt
und wieder herausgesaugt. Dadurch entstehen unheimliche Geräusche.
Das Loch säuselt oder röhrt, manchmal ist es ein dumpfes Grollen,
das sich zu einem urzeitlichen Brüllen steigert, welches einem durch
Mark und bein geht. Bei hohem Wellengang schiesst daraufhin in regelmässigen
Abständen eine meterhohe Gischtfontäne aus dem Nasenloch, deren
Druck einen erwachsenen Menschen meterweit durch die Luft wirbeln kann.
Wir haben es mit einem schweren Palmen - Ast ausprobiert und ihn kurz
vor dem "ausatmen" in den Schlund geworfen. Er flog hoch in
die Luft und wurde kurz darauf von dem gewaltigen Sog wieder in das Loch
gezogen, wo er für immer verschwand. Dazu braucht man nicht viel
mehr erklären und alleine anhand dieses Beispieles kann man sich
bildhaft vorstellen welche Kräfte dort wirken, wenn das Meer wild
und aufgewühlt ist. Man sollte nicht zunahe an das Loch treten, denn
der Stein rundherum ist immer nass und glitschig. Ein Ausrutscher könnte
fatalste Folgen haben.
Bernd
Appel, August 02
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Tourinfo
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Dauer
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1/2
Tag alleine - ohne Kombination
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Art
des Ausflugs
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Natur
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geeignetes
Fahrzeug
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Mietwagen,
4X4 Jeep, Yamaha DT
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Zustand
der Strecke
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gute
Strasse, letzen 3 km Piste
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Verpflegungsmöglichkeit
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keine
- Lunch mitnehmen
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sonstiges
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gute
Schuhe, Sonnenhut, Tour kann mit Samana, Samana Market, Las Galeras
und Playa Rincon kombiniert werden
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für
Kinder geeignet
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nur
bedingt, da Steilküste mit hohen Klippen, nicht ungefährlich
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Tour
individuell
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Tour
organisiert
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